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Unsere Pflegestellen

Pflegestellen

Unsere beiden Pflegestellen in Oberems im Taunus werden von Jutta Basta und Gabriele Schmitt betreut. Sie sorgen rund um die Uhr für Katzenbabys, ihre Mütter, Findel-Hunde und andere Tiere, die Hilfe benötigen.

Hungrige Katzenbaby-Bäuche wollen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden. Mit dem Fläschchen werden die Kleinen aufgepäppelt. Ihre Mütter brauchen selbst Hilfe: Im Sommer 2006 haben wir viele wild lebende Katzen mit extremem Flüssigkeitsmangel gefunden. Vermutlich finden sie in unseren "ausgeräumten" Vorgärten immer weniger Wasserstellen. Denkbar ist auch eine Krankheit. Die meisten jungen Katzen, die wir gefunden haben, leiden unter einer uns noch unbekannten Seuche, die leider schon einigen Kätzchen den Tod gebracht hat. Zwei Mal täglich kommt deshalb unsere Tierärztin in die Pflegestellen, um Spritzen und andere Medikamente zu verabreichen.

Alle Katzendamen in unseren Pflegestellen werden kastriert und tätowiert, damit wir sie wiedererkennen, ihnen wird eine Wurmkur verabreicht und sie werden enfloht. Das alles muss selbstverständlich bezahlt werden. Hinzu kommen die Kosten für das Futter, das die Katze an zehn Tagen frisst, denn so lange bleibt sie mindestens in unserer Pflegestelle, bis sie wieder fit für die Wildnis ist. Ältere Katzen kommen alleine besser zurecht als wenn man versuchen würde, sie zu domestizieren.

Die Katzenbabys aber werden, sofern sie alt genug sind, von ihren Müttern getrennt, und wir versuchen ein schönes Zuhause für sie zu finden. Das setzt natürlich voraus, dass sie wieder kerngesund sind, erst dann können sie vermittelt werden. Einige Katzenkinder sind deshalb schon einige Monate bei uns.

In unserer Galerie sehen sie, welche Tiere sich zurzeit in unseren Pflegestellen befinden!